EricaLust, 32
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In der Stille, wenn die Welt in den Hintergrund tritt, verliere ich mich in der Kunst der Vorfreude und der Schöpfung. Zeichnen ist nicht nur das Auftragen von Farbe auf die Leinwand. Es ist die Transformation jeder Bewegung in einen Ausdruck des Begehrens, wobei der Körper zum Werkzeug wird. Es gibt etwas unwiderstehlich Verlockendes im Unbekannten, in der Aufregung, mit der sich das Verlangen aufbaut, fast unmerklich, wie ein Flüstern im Wind. Ich benutze nicht nur Pinsel, sondern jede Berührung, jede Empfindung – ich erschaffe meine Arbeit nicht nur mit meinen Händen, sondern mit Teilen meines Körpers, um die Tiefe der Emotionen zu vermitteln. Ich sehne mich nach der Berührung, die verweilt, nach dem Blick, der mehr verspricht, nach der Hitze, die ohne ein einziges Wort zwischen uns aufsteigt. All dies existiert in dem Raum, wo Leidenschaft auf Mysterium trifft, wo jede Empfindung Teil eines Gemäldes wird, das bereit ist, sich zu entfalten. Dies ist eine Kunst, in der Körper und Leidenschaft verschmelzen, und jede Linie ist mehr als nur eine Form, es ist eine Geschichte, die sich durch Bewegung und Atem entfaltet.